Dieser Beitrag hat den Hauptpreis der Blogparade “Zukunft-Innovation”gewonnen!
Die Blögger-Initiative hat, mit dem Thema “Zukunft-Innovation”, zur Blogparade eingeladen. Ein Thema das spannend ist, aber oft überstrapaziert wird. Lässt sich die gestellte Kernfrage – was ein innovatives Unternehmen auszeichnet – überhaupt beantworten? Ja, wenn man neue Denkpfade und klassisches Managementwissen verbindet und das Spannungsverhältnis zwischen Effizienz und Kreativität auflösen kann.
Die überwältigende Mehrheit der erfolgreichen Innovationen verwertet Veränderung.
– Peter Drucker, Ökonom und Pionier der Managementlehre
Eine Definitionen von Innovation als Neuerung und Evolution ist zunächst wichtig – und findet sich im Überblick auf Wikipedia – genauso wie die Definitionen von “Closed Innovation” und “Open Innovation”. Mit diesem begrifflichen Startpunkt – der nicht fehlen sollte – und einem Blick auf den bekannten österreichisch-ungarischen Lebemann, Minister und Ökonom – Joseph A. Schumpeter – beginnen wir unsere Reise.
Für mich ist der Kern einer guten Innovation die tatsächliche Umsetzung einer Idee oder Erfindung in die Praxis – diese kann technischer, unternehmerischer und gesellschaftlicher Natur sein. Ganz im Geist von Joseph A. Schumpeter kann Innovation alte Strukturen nicht nur aufrütteln und verändern, sondern vor allem zerstören (schöpferische Zerstörung). Das bedeutet, das Innovation nicht nur verändert, sondern auch gleichgewichtszerstörend wirkt. Die umgesetzte Innovation jedoch stellt ein neues Gleichgewicht her – ein Beispiel ist der Übergang von der Pferdekutsche zum Automobil oder der Übergang von Großrechner und Terminal zum Desktop-PC auf jedem Schreibtisch. Dabei muss nicht der Erfinder derjenige sein, der die Innovation in die Praxis umsetzt. Diese Innovationsrolle – Innovationen in die Praxis umzusetzen – wird hauptsächlich den Entrepreneuren (Menschen mit Unternehmergeist ≠ Unternehmern) zugeschrieben. Es geht um die schöpferische Zerstörung von alten Strukturen durch Neues. Im Gegensatz dazu stehen Systemfehler, die zwar auch Gleichgewichte zerstören, aber wesentlich fataler auf eine Gesellschaft oder Organisation wirken können.
An dieser Stelle könnte man das Thema schnell abhacken und im Bezug auf die gestellte Kernfrage – “Was zeichnet ein innovatives Unternehmen aus!?” – folgendes festhalten:
Innovative Unternehmen zeichnet aus, dass sie systematisch und nachhaltig Menschen mit Unternehmergeist anziehen und diesen ermöglichen Ideen und Erfindungen in die Praxis umzusetzen. Gleichzeitig schaffen sie es eine gute Mischung an verschiedenen Talenten im Unternehmen aufzubauen und zu organisieren, welche die Organisation agil durch dynamische und ungewisse Gleichgewichtszustände navigieren können.
Doch so einfach geht es nicht. Handelt es sich höchstens um eine Feststellung die einen theoretischen (vielleicht auch innovativen) Mehrwert hat. Was heißt das jedoch für die Praxis? Welche Fragestellungen, Informationen und Praktiken sind für ein Unternehmen relevant, um wirklich dauerhaft innovativ zu bleiben?
Hier beginnt für mich die spannende Reise: Wie das Neue in die Welt kommt!
Das Erbe der Ingenieure!
Bevor man sich mit der Frage beschäftigt, was innovative Unternehmen auszeichnet, sollte man einen Blick darauf werfen, wo unsere Unternehmen und Organisationen herkommen. Sie sind immer noch die Kinder der industriellen Revolution, des Ford Modells T und vielfach noch Zöglinge von Frederick Winslow Taylor. Daraus resultierend wird noch oft versucht Unternehmen rein mit Scientific Management Methoden zu führen. In den allermeisten Fällen entsteht dadurch ein gewaltiger Widerspruch zwischen Effizienz und Kreativität einer Organisation. Kreativität ist jedoch der Teil einer Unternehmenskultur, der unbedingt notwendig ist, um neue Ideen und Erfindungen überhaupt erst möglich zu machen und in die Praxis umzusetzen.
Genau vor diesem Problem stand 3M als 2001 James McNerney die Führung an der Konzernspitze, des mittlerweile 108 Jahre alten Technologiekonzerns aus Minnesota, übernahm.
Aus der Managementschule von General Electric (GE) und Jack Walch kommend, war er einer der ersten Quereinsteiger in die Führungsspitze des Konzerns. Seine Antrittsgeschenke waren – neben einem vorauseilendem Anstieg des Aktienkurses – Personalreduktion, intensive Leistungsbewertungen und Einsparungen. Als eine Management Innovation und Scientific Management Methode führte er auch das bei GE gelernte Six-Sigma Programm ein. Vereinfacht handelt es sich dabei um (Qualitäts-)Managementtechniken, die Probleme in Prozessen identifizieren sollen und Abweichungen und Fehler in diesen reduzieren. Mit einem Wort: Geld und Zeit sparen!
Man könnte sagen, dass 3M davor verschwenderischer und ineffizienter war, dafür aber auch kreativ und innovativ. Als die GE-Führungskultur auf die 3M-Kultur traf, war jedoch genau letzteres in Gefahr, da Innovationen oft Ergebnisse aus Grenzüberschreitungen bestehender Regeln und Normen sind – genau, dass was in einer effizienten Kultur möglichst vermieden werden sollte.
In diesem Widerspruch liegt jedoch meiner Meinung nach die Herausforderung für Konzerne und jede wachsende Organisation – der Managementspagat zwischen Innovation und Effizienz. Genau dies dürfte dem Nachfolger von McNerney gelungen sein. Wesentlich näher an der 3M-Kultur schaffte es George Bukley, ab 2007, das Unternehmen wieder auf die Urwerte zu konzentrieren und bei einer sich einpendelnden Profitabilität “ausgewogener” zu managen.
McNerney machte 3M – bis zu seinem Ausstieg 2007 Richtung Boeing – sicherlich profitabler und wertvoller. Post-It wäre jedoch in dieser Ära nicht erfunden worden. So sank 3M auch im Ranking der 50 innovativsten Unternehmen (ein Ranking der Boston Consulting Group mit der Business Week) vom 1. Platz (2004) auf den 7. im Jahr 2007, um 2010 gar nicht mehr gelistet zu werden. Dies alleine McNerney’s Führung oder auch seinem Nachfolger zuschreiben zu wollen, wäre unfair, kurzsichtig und wahrscheinlich auch nicht der einzige Grund für diese Tatsache. Heute zählen in diesem Ranking Unternehmen zu den innovativsten (1: Apple, 2: Google und 3: Microsoft), die nicht einmal halb so alt sind, wie 3M. Vielleicht ist es auch nur ein Zeichen der Zeit und 3M ist noch genauso innovativ, wie vor 50 oder 100 Jahren. Es mag jedoch sein, dass mittlerweile andere Prioritäten zählen, was innovative Produkte sind, Märkte gesättigt oder schlichtweg fünfzig andere Unternehmen noch innovativer als 3M sind.
Ob ein Unternehmen eine “Innovationsmaschine” ist, erkennt man aber nicht nur bei neuen Produkten und ob es neue Märkte schafft, sondern auch wie die Organisation gemanagt wird. Hier gibt es seit den 1930er Jahren wieder ausreichend Platz für Management Innovationen.
Mit welchen Denkansätzen und Methoden können moderne Organisationen jedoch geführt werden um den Widerspruch zwischen Kreativität und Effizienz zu meistern? Die Beherrschung beider Disziplinen ist auf jeden Fall für den langfristigen unternehmerischen Erfolg entscheidend.
Von der Muße küssen lassen!
Der “Widerspruch” zwischen Effizienz und Kreativität manifestiert sich auch noch anders. Wann hatten Sie z.B. das letzte Mal eine wirklich gute Idee, Entdeckung oder Erfindung an Ihrem Arbeitsplatz gemacht? Oder kam der zündende Funke an einem anderen Ort?
Ich habe viele gute Ideen – vielleicht keine bahnbrechenden Innovationen, aber immerhin – z. B. beim Kochen, Einschlafen, Aufwachen, Träumen, Spazieren gehen, Lesen, Schreiben, im Kaffeehaus, im Gespräch mit Freunden und … so kann ein jeder wahrscheinlich viele Beispiele aufzählen, die eines gemeinsam haben: Sie haben eigentlich nichts mit der Arbeit zu tun!
Dies führt uns wieder zu dem Punkt zurück, wo Unternehmen hinterfragen müssen, wie kreativ sind eigentlich unsere Arbeitsplätze und welche unternehmerischen Gelegenheiten verschenken wir dadurch. Dazu passend hat auch – egal ob gehypter “Management-Guru” oder nicht, ich mag die Jungs und ihre Ideen – Jason Fried von 37signals folgende TED-Präsentation gegeben:
Mit dem Titel “Why work doesn’t happen at work” meint er, dass viele von uns am Arbeitsplatz vor lauter Arbeit gar nicht mehr zum wirklichen Arbeiten kommen, geschweige den kreativ sein können. Ein Symptom moderner Unternehmen, die an diesem Punkt weder Kreativ noch Effizient sind – die absolute Sackgasse, den von der Muße wird hier niemand mehr geküsst! Führung bedeutet vor allem, seine Mitarbeiter auch vor Ablenkungen – Stichwort “Meetings” – zu beschützen, aber ihnen auch die Freiheit zu geben kreativ zu sein.
Genau dies hat 3M als Vorreiter zelebriert, indem Forscher 15 Prozent ihrer Arbeitszeit für eigene Projekte verwenden dürfen. Dies wurde auch von Google aufgegriffen, wo Mitarbeiter 20 Prozent ihrer Zeit für eigene Projekte aufwenden dürfen (man bedenke zu welcher Zeit dies schon bei 3M Usus war!). Zeit ist dabei allerdings nicht die einzige Komponente und Kreativität nach einem Stundenplan wäre wie ein Schlag ins Wasser. Viel wichtiger ist eine grundsätzliche Ausrichtung darauf, dass Mitarbeitern die prinzipielle Freiheit und Autonomie gegeben wird, Ideen nachzugehen, die sie für interessant und verfolgenswert halten, das Innovation belohnt wird und die psychologische Sicherheit gegeben wird, dass eine Idee die fehlschlägt nicht zur Kündigung oder einer Bestrafung führt. Ein System, in dem nicht mehr der Boss entscheidet, ob eine Idee gut ist oder nicht, sondern die Idee selbst vorangetrieben werden kann und der Mitarbeiter beweisen kann, dass eine Idee oder Erfindung nützlich ist, ist ein guter Nährboden für unternehmerisches Verhalten.
Stellen sie sich unter diesem Gesichtspunkt nicht nur die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen, sondern auch in NGOs oder öffentlichen Organisationen vor – alles klar, oder!?
Sowohl Effizienz als auch Kreativität sind Führungsqualitäten und die gewährte Zeit zur Muße ist schlichtweg Lebensqualität mit praktischem Nutzen! Management ist mehr als ein Wachstumskatalysator für die Persönlichkeiten und Talente der Mitarbeiter und für das Unternehmen.
Zentren für Innovationen und Kunden?
Doch Innovationen kommen nicht nur von Innen. 3M und HP leben es beispielsweise vor. Der Trend geht hin zu Kundeninnovationszentren – die als Schnittstelle zu den Kunden dienen. Dabei soll die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, Konkurrenten und auch Mitarbeitern von anderen Firmen für Innovationen sorgen.
Diese Innovationszentren liegen meist in der Nähe der unternehmenseigenen Forschungseinrichtungen und sollen die Stakeholder in die Entwicklungsprozesse integrieren. Dabei sollen vor allem die Kundenbedürfnisse verstanden und kundenzentrierte Innovation vorangetrieben werden. Der “World of Innovation” Showroom in der 3M Firmenzentrale in St. Paul (Minnesota) ist so ein Ort. Dort werden den Kunden die 3M Technologien vorgestellt, mit der Idee, dass sie unterschiedlich kombiniert und angewendet eine breite Palette an neuen Kundenbedürfnissen abdecken können.
Ein Verdienst haben solche Innovationszentren auf jeden Fall – es werden gute Stakeholderbeziehungen aufgebaut. Ob bahnbrechende Innovationen durch die Innovationszentren ermöglicht werden, bezweifle ich. Aber der Prozess der mit den Stakeholdern, durch solche Orte in Gang gesetzt wird, ist wahrscheinlich wesentlich ergiebiger und wenn schon nicht die Innovation bedient wird, dann zumindest Marktforschung.
Was bleibt aus meiner Sicht bei solchen Initiativen am Ende des Tages übrig: Unternehmen versuchen kundenorientierter zu werden, vielleicht auch Innovationsprozesse zu demokratisieren, Produktweiterentwicklungen und Managemententscheidungen abzusichern, und vorhandene Produkte als Lösungen besser an die Kundenbedürfnisse anzupassen – das ist aus meiner Sicht keine Innovation und schon gar keine bahnbrechende.
Online-Plattformen, wie 3M’s “Zukunft Innovation”, sind auch ein zweischneidiges Schwert. Ein reines Fragen-Antwort-Spiel ist beides: Wenig Effizient und wenig kreativ. Aber erst durch das Internet fallen die Kosten für die globale Zusammenarbeit weg und ein effizienteres Online-Brainstorming, das man in Reporting-, Feature- und Prioritätenlisten packen kann, wird möglich.
Wesentlich besser gefällt mir 3M’s Innovationsinitiative, die Plattform für Innovationskultur – das ist ein wesentlich klarerer und spannenderer Weg die Menschen und Ideen-Entrepreneure mit den nötigen Talenten und Einstellungen anzuziehen, die große Konzerne – wie auch 3M – in Zukunft dringender den je brauchen werden. Das ist ein wesentlicher Kanal die 3M Unternehmenskultur zu kommunizieren und die richtigen Leute anzusprechen. Eine andere Strategie ist natürlich ein Klassiker – konsequentes Aufkaufen von vielversprechenden Start-Ups.
Wie kommt das Neue in die Welt?
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.
– Antoine de Saint-Exupéry, Pilot und Schriftsteller.
Zu Beginn haben wir die Innovationsrolle der Entrepreneure – Menschen mit Unternehmergeist – in den Ideen von Joseph A. Schumpeter entdeckt. Ein Entrepreneur kann eine Innovation nutzen, kann eine unternehmerische Gelegenheit aus einer Innovation machen oder ist selbst der Erfinder, der seine Innovation durch ein neues Unternehmen in die Welt bringt. Letzten Endes sind erfolgreiche Entrepreneure mit Innovation in jeder Form verbunden. Innovation drückt sich nicht nur in Form neuer Märkte, Technologien, Produkte und Dienstleistungen, sondern auch in Form neuer Managementstrategien, -prozesse und -methoden aus. Offenheit und Kreativität sind hier klare Voraussetzungen. Entrepreneurship ist somit ein Phänomen, durch das das Neue in die Welt kommt ‒ in diesem Sinne schaffen Unternehmer Zukunft!
Forscher haben bereits vor über einem Jahrzehnt festgestellt, das erfahrene Unternehmer – im übrigen fand man ähnliches auch bei sehr erfahrenen Managern – anders denken und handeln, als wir in der Schule, im Studium oder im Managementseminar lernen. Sie haben Heuristiken (Faust- oder Daumenregeln) entwickelt, wie sie unter großer Ungewissheit neue Produkte, neue Märkte, neue Unternehmen und unternehmerische Gelegenheiten kreieren (im Gegensatz zu “finden”) – dabei sind sie mittel- und nicht ziel-orientiert. Die Theorie die dies beschreibt, nennt sich “Effectuation”.
Effectuation beschreibt nicht nur die Logik der unternehmerischen Wirksamkeit, sondern auch, die Kraft der Expertise und wie wir diese – durch die Heuristiken erfahrener Entrepreneure – nutzen können, um selbst die Zukunft zu gestalten. Diese unternehmerische Expertise findet sich in den 5 Handlungsprinzipien der Effectuation wieder. Das extreme Gegenstück zu effectualem Denken, wäre übrigens das rein kausale und lineare Managementdenken, welches absolut zielorientiert vorgeht – “nur mit einem Ziel oder durch Trend-Prognosen können wir überhaupt erst handeln”.
Effectuation ist netzwerk-orientiert und setzt auf Co-Creation von Märkten und Produkten – nicht was sollen wir tun, sondern was können wir tun, ist dabei eine der ersten Fragen, die gestellt werden müssen. Neue Ansätze, wie z. B. Crowd-Sourcing (Schwarmauslagerung), Open Innovation und neue Möglichkeiten durch Collaboration-Technologien sind dabei besonders spannend. Der Wert an Information und Wissen der dadurch geschaffen wird, ist gerade in der Anfangsphase eines neuen Marktes oder Produktes von unschätzbarem Wert und ganz nebenbei nähert man sich auch gleich seinem ersten Kunden, da man ihn in die Entwicklung miteinbindet und so gar nicht erst durch klassisches Marketing ansprechen muss.
Das veränderte Denken und die Anwendung von kausalen und effectualen Elementen löst auch Widersprüche des Managements und bei der Schaffung neuer Märkte auf. So sind effectuale Kontrolle über die Zukunft und Innovation, wie auch fixe Ziele oder gar keine bzw. unsichere Ziele, kein Widerspruch. Innovation ist auch immer ein Risiko und Handeln unter Ungewissheit – aus diesem Blickwinkel kann man auch Effectuation als eine Methode, um Risiken zu minimieren, sehen.
Vieles möglich machen!
Sei der Entrepreneur Deines Lebens.
– Johannes Lindner, Teaching Entrepreneurship Pionier
Egal, welcher Management-, Innovations- und Entrepreneurship-Methode man anhängt, es geht darum vieles möglich zu machen. Folgende Aussagen sind aus meiner Sich ein wichtiger Beitrag dazu:
- Die Ausgangsbasis – eigene Kompetenzen, Identitäten und Netzwerken – (er)kennen.
- Kreativität und Effizienz sind kein Widerspruch – sie sind Führungsqualitäten.
- Eine reife Fehlerkultur, Offenheit, Lernen, Kreativität und Innovation gehören zusammen.
- Innovation muss wie Verbesserung ein kontinuierlicher Prozess sein – Leadership ist der Katalysator dafür.
- Zufälle und Überraschungen nutzen.
- Interne, externe und gemischte Netzwerke, strategische Partnerschaften und Allianzen bilden.
- Steuern und Kontrolle der Aktivitäten anstatt der Vorhersage von Trends.
- Innovation, Kreativität, Effizienz, Organisationen … sind kein Selbstzweck – sie sind “nur” Werkzeuge zur Veränderung zum Besseren hin.
- Die richtige Unternehmenskultur ist wichtig und muss beschützt werden.
Nur so kann neues Denken in neue Richtungen nachhaltig garantiert werden und die Basis für innovative Menschen und Unternehmen geschaffen werden.
Wenn man jedoch von mir in einem Satz wissen möchte, was innovative Unternehmen auszeichnet und wie sie innovativ bleiben, wäre meine Antwort: Sei ein Mensch!
Guy Kawasaki erklärt in einem Artikel im American Express OPEN Forum dazu die 12 Punkte der Leadership-Expertin Bruna Martinuzzi – wie man es schafft ein Mensch zu sein!
Betrachten Sie doch ein paar dieser Punkte als gute Vorsätze für das neue Jahr. In diesem Sinne – “Sei Innovativ – Sei ein Mensch!”.
Mein Buchtipp
In diesem Blogbeitrag habe ich mich mit einigen neuen Gedanken beschäftigt, aber auch auf vieles zurückgegriffen, was ich in meinem Buch beschreibe, dass übrigens ein wunderbares Weihnachtsgeschenk abgibt. Deshalb sei an dieser Stelle ein bisschen Eigenwerbung gestattet – meine Leseempfehlung ist “Effectuation – Unternehmergeist denkt anders!” (Inhaltsverzeichnis).
Weitere Beiträge zu diesem Thema und Buchempfehlungen finden sich ebenfalls auf diesem Blog. Happy Reading!
Bisherige Teilnehmer an der Blogparade “Zukunft-Innovation”
- “Was zeichnet ein innovatives Unternehmen aus?” von Stefan Hagen
- “Innovation. Dem Dickicht der Zwergenwelt entfliehen.” von Heinz Peter Wallner
- “Gesellschaftsfreundliche Produkte als Innovationsmotor” von Cornellia Daniel
- “Was ist eigentlich an Innovation so toll?” von Jörg Liemandt
- “Innovation? Nicht labern, machen!” von Hannes Offenbacher
- “Innovatives Bauwesen (?)” von Thomas Mathol
- “Innovation braucht Kultur” von Nicole Arnitz
- “Innovation, Zukunft von Menschen, Management und Organisationen” von Marcus Ambrosch
- “Innovation” von Diana Ljubic
- “Thema verfehlt” von Stefan Mey
- “Der Wendepunkt” von Franz Kühm
Weitere passende Artikel:



[...] Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen window.fbAsyncInit = function() { FB.init({appId: "", status: true, cookie: true, xfbml: true}); [...]
[...] Marcus Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen [...]
[...] Marcus Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen [...]
[...] Marcus Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen [...]
[...] Marcus Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen [...]
[...] Marcus Ambrosch: Zukunft, Innovation von Menschen, Management und Organisationen [...]